Container für 550 Menschen in Burtscheid : Soziales Netz in Burtscheid nutzen

Der stv. Vorsitzend Dr.Klaus-Peter Otto schreibt seine persönliche Meinung zum Bericht “Container für 550 Menschen in Burtscheid” der Aachener Zeitung in einem Leserbrief:

Die Ängste der Bürger aus Burtscheid muss man erst nehmen. Die Informationspolitik der Stadt im Falle der Container in der Leo-Löwenstein-Kaserne war nicht transparent. So lässt man Bürger alleine, die dann im verteilten Flugblatt Angst erzeugende Zahlen in die Welt setzen.

Keiner ist glücklich, dass Flüchtlinge nun in Containersiedlungen untergebracht werden müssen. Es handelt sich um eine Lösung für zwei Jahre, die ein gutbürgerliches Umfeld wie Burtscheid gut handhaben kann. Was fehlt, ist die soziale Infrastruktur. Genau da kann die Bürgerinitiative ansetzen, statt Angst und Wut zu äußern. In Burtscheid gibt es eine intakte Willkommenskultur. Die katholische Kirchengemeinde St.Gregor von Burtscheid und die evangelische Kirchengemeinden Aachen–Süd haben mit der Initiative “Netzwerk Neue Nachbarn” schon an mehreren Stellen geholfen. Vor Monaten trafen sich hilfsbereite Bürger im Gemeindezentrum am Branderhof, ganz in der Nähe de Leo-Löwenstein-Kaserne. Die beiden Pfarrbüros sind hilfsbereite Ansprechpartner. Die Gespräche mit der Stadt sind ein guter Auftakt, um soziale Unterstützung für die Menschen in Not zu organisieren

Der Ortsverein-Burtscheid startet ins Jahr 2016

Ende Januar kamen einige Mitglieder des OV-Burtscheid zu einer Klausurtagung in der Räumen der AWO in Burtscheid zusammen, um Ideen für die zukünftige Arbeit des OV zu entwickeln. Auch im Jahr 2016 steht kein zeit- und kräftezehrender Wahlkampf auf dem Terminplan, wodurch Ressourcen für andere Ziele und Projekte frei werden. Aus den thematischen Diskussionen entwickelten sich Teams, die nun an unterschiedlichen Themen arbeiten.