Integration der Flüchtlinge in Burtscheid

Über 2600 Flüchtlinge leben in städtischen Unterkünften in Aachen, 577 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden von der Stadt betreut. Ein Teil davon lebt in verschiedenen Einrichtungen in Burtscheid. In einem Vortrag während der Mitgliederversammlung des SPD Ortsverein Burtscheid am 14.6.2016 präsentierte der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Dr Klaus-Peter Otto die Daten und Zusammenhänge. (Die Folien als PDF-Datei gibt es hier)

Die Maßnahmen der Integration der Flüchtlinge vor Ort müssen im Zusammenhang mit den Bemühungen der Stadt Aachen gesehen werden. Auf Antrag der SPD und CDU Stadtratsfraktionen wird derzeit das Integrationskonzept der Stadt Aachen überarbeitet.

An den verschiedenen Standorten in Burtscheid betreuen zahlreiche ehrenamtliche Helfer des Netzwerkes “Neue Nachbarn” in Burtscheid die asylsuchenden Menschen (siehe Information unter http://aachenschafftdas.de/category/burtscheid/). Sie unterstützen die hauptamtlichen Kräfte vom DRK und die Mitarbeiter der Stadt. Der SPD Ortsverein befürwortet das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Das von den Kirchen getragene Netzwerk braucht aber auch Unterstützung von der Stadtverwaltung. In Burtscheid herrscht eine positive Willkommenskultur für die Flüchtlinge. Diese muss weiter ausgebaut werden. Idee dazu wurden in der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins diskutiert.

Wenn Sie Anregungen und Vorschläge zur Integration der Flüchtlinge in Burtscheid haben, schreiben sie uns: Hinterlasse ein Antwort oder wenden Sie sich direkt an ein Mitglied des Vorstandes

Container für 550 Menschen in Burtscheid : Soziales Netz in Burtscheid nutzen

Der stv. Vorsitzend Dr.Klaus-Peter Otto schreibt seine persönliche Meinung zum Bericht “Container für 550 Menschen in Burtscheid” der Aachener Zeitung in einem Leserbrief:

Die Ängste der Bürger aus Burtscheid muss man erst nehmen. Die Informationspolitik der Stadt im Falle der Container in der Leo-Löwenstein-Kaserne war nicht transparent. So lässt man Bürger alleine, die dann im verteilten Flugblatt Angst erzeugende Zahlen in die Welt setzen.

Keiner ist glücklich, dass Flüchtlinge nun in Containersiedlungen untergebracht werden müssen. Es handelt sich um eine Lösung für zwei Jahre, die ein gutbürgerliches Umfeld wie Burtscheid gut handhaben kann. Was fehlt, ist die soziale Infrastruktur. Genau da kann die Bürgerinitiative ansetzen, statt Angst und Wut zu äußern. In Burtscheid gibt es eine intakte Willkommenskultur. Die katholische Kirchengemeinde St.Gregor von Burtscheid und die evangelische Kirchengemeinden Aachen–Süd haben mit der Initiative “Netzwerk Neue Nachbarn” schon an mehreren Stellen geholfen. Vor Monaten trafen sich hilfsbereite Bürger im Gemeindezentrum am Branderhof, ganz in der Nähe de Leo-Löwenstein-Kaserne. Die beiden Pfarrbüros sind hilfsbereite Ansprechpartner. Die Gespräche mit der Stadt sind ein guter Auftakt, um soziale Unterstützung für die Menschen in Not zu organisieren

Der Ortsverein-Burtscheid startet ins Jahr 2016

Ende Januar kamen einige Mitglieder des OV-Burtscheid zu einer Klausurtagung in der Räumen der AWO in Burtscheid zusammen, um Ideen für die zukünftige Arbeit des OV zu entwickeln. Auch im Jahr 2016 steht kein zeit- und kräftezehrender Wahlkampf auf dem Terminplan, wodurch Ressourcen für andere Ziele und Projekte frei werden. Aus den thematischen Diskussionen entwickelten sich Teams, die nun an unterschiedlichen Themen arbeiten.