Kategorie-Archiv: Landespolitik

Schwerpunkte sozialdemokratischen Politik zur NRW Wahl am 14.Mai 2017 : Die SPD kämpft seit Jahren für gute Pflege

Liebe Burtscheider!

Politik beginnt vor Ort. Der SPD Ortverein Burtscheid berichtet deshalb mit seinem Informationsblatt [als PDF-Datei (gibt es hier)] über Entwicklungen in unserem Viertel.

Den folgende Text finden Sie auch in unserem neuen Burtscheider Infoblatt.

Die SPD kämpft seit Jahren für gute Pflege

Am 1.1.2017 ist die neue Pflegereform in Kraft getreten. Dafür hat die SPD viele Jahre lang gekämpft. Die Pflegebedürftigkeit ist neu geregelt. Berücksichtigt werden nun Einschränkungen im körperlichen, geistigen wie auch psychischen Bereich. Zum Beispiel braucht eine 80jährige mit einer leichten Demenzerkrankung nicht nur Hilfe im Haushalt, sondern auch Betreuung. Die wird jetzt auch besser finanziert. Die bisher geltenden 3 Pflegestufen sind auf 5 Pflegegrade umgestellt. Die Bewertungskriterien zur Einstufung wurden erweitert und eindeutiger. Dank dieser Reform werden ca. 500.000 Menschen erstmalig Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Die häusliche Pflege
wird gestärkt.
In Burtscheid leben viele über 65jährige. Sie können durch das neue Gesetz trotz Krankheit oder anderer Einschränkungen in ihrem Zuhause bleiben und ihren Lebensabend weiter in Burtscheid verbringen. Dies kann nur ein starker Sozialstaat leisten. Dafür steht die SPD.

AstridSiemensAstrid Siemens, Unternehmerin in der ambulanten Pflege und Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsverein Burtscheid und sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss der Städteregion:

Ich stehe zu Qualitätssicherung der häuslichen Pflege und fairen Arbeitsbedingungen für alle Pflegerinnen und Pfleger.“

 

Unsere Forderung: Gute Arbeitsbedingungen im Pflege- und Gesundheitsbereich in Burtscheid

Die Rosenquelle, das Schwertbad, das Marienhospital, mehrere Pflegehei-
me sowie ambulante Pflegedienste prägen Burtscheid. Es wird immer mehr Pflegebedürftige geben, dafür brauchen wir mehr gut ausgebildete Pflegekräfte. Damit der Beruf attraktiv bleibt, muss vieles stimmen: gute Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung der Pflegenden, eine gerechte Bezahlung, kein Missbrauch des Mindestlohns, eine Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive, eine gemeinsame Ausbildung in den Pflegeberufen!

Dafür kämpft und steht die SPD.

Daniela Jansen MdL, Mitglied im NRW Landtagsausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales und Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen kämpft für unsere Forderungen:

„Im Pflegebereich arbeiten viele Frauen. Für ein sozial gerechtes NRW sind Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Frauen und Männern unverzichtbar. Das von der SPD eingebrachte Gesetz zur Lohngleichheit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Die Haushaltsmittel im Land für Frauen- und Gleichstellungspolitik haben wir mehr als verdoppelt und werden auch zukünftig für echte Gleichstellung eintreten!“

Schwerpunkte sozialdemokratischen Politik zur NRW Wahl am 14.Mai 2017 : Kein Kind zurücklassen

Liebe Burtscheider!

Politik beginnt vor Ort. Der SPD Ortverein Burtscheid berichtet deshalb mit seinem Informationsblatt [als PDF-Datei (gibt es hier)] über Entwicklungen in unserem Viertel.

Den folgende Text finden Sie auch in unserem neuen Burtscheider Infoblatt.

Familienpolitik NRW: „Kein Kind zurücklassen!“

Das Programm der Landesregierung „Kein Kind zurücklassen!“ wird für ganz Nordrhein-Westfalen ausgebaut. Aachen ist eine der weiteren 22 Kommunen. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Europäische Sozialfonds investieren 2,3 Millionen Euro pro Jahr in das Programm. Dadurch werden mehr Kinder und Familien unterstützt und größer soziale Gerechtigkeit in NRW erreicht.

„Dies ist für Aachen eine große Chance. Unsere gute Arbeit mit den Programmen „KiM – Kinder im Mittelpunkt“ oder der „Familiengrundschule“, machte bisher schon landesweit Schule. Wir profitieren nun von den Erfahrungen der bisher geförderten Kommunen. Die Präventionskette wird weiter gestärkt werden“, so die SPD Landtagsabgeordnete Daniela Jansen.

„Kein Kind zurücklassen“ (weiterführende Informationen) setzt auf Vorbeugung. Alle Kinder und Jugendlichen bekommen die gleichen Chancen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Die gesamte Entwicklung eines Kindes wird gefördert und den Familien frühzeitig geholfen.

Bild : AWO Aachen Neu in Burtscheid: die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Kalverbenden

Unserer Jüngsten müssen früh und gut versorgt werden. In Burtscheid liegt Betreuung bei unter Dreijährigen (U3)mit 43,5 % unter dem Ziel von 50%. Weitere Plätze müssen her, aber nicht zu Lasten der über dreijährigen (Ü3) Kindergartenkinder. Die sind mit 106 % gut versorgt. Eine private Elterninitiative plant derzeit eine neue Kita auf dem Gelände des ehemaligen Gutshofes am Branderhof Weg. Die Stadt wird die Einrichtung zusätzlicher U3 Plätze unterstützen. Das ist gute sozialdemokratische Sozialpolitik.

Die SPD fordert mehr: Die „Kernzeiten“ sollen für alle Kindergarten-Jahrgänge kostenlos werden. Wir wollen 30 Stunden gebührenfreie Kinderbetreuung und das System auch der Finanzierung auf ganz neue Füße stellen!

Die SPD investiert in die Zukunft unserer Familien und kommende Generationen.