Kategorie-Archiv: Informationsblatt

Informationen der SPD Burtscheid zur Bundestagswahl am 24. September 2017 : Ulla für Aachen

Wählen gehen! natürlich die Liste SPD und Ulla Schmidt

Unser Burtscheid muss weiter Kurviertel bleiben

Noch bleibt der Kern des Schwertbades in Burtscheid. Teile wurden nach Bardenberg verlagert, das ehemalige Rheumabad wird zu Wohnungen umgebaut. Das Schwertbad will investieren. Dazu wird in Burtscheid das Uni-Gelände in der Jägerstraße gebraucht. Jetzt ist die Politik gefragt. Nur so bleiben Arbeitsplätze erhalten und Burtscheid weiter Kurort.

ullathermalbadUlla Schmidt, zusammen mit dem SPD Landtagsabgeordneten Karl Schultheis und der SPD Stadtratsfraktion, setzt sich dafür ein, dass die Stadt sich zum Erhalt der Reha-Einrichtungen in Burtscheid bekennt. Dies ist eine der Voraussetzung für die Nutzung des Geländes in der Jägerstraße in Burtscheid für die Investitionen des Schwertbades. Um das Uni-Gelände an das Schwertbad zu verkaufen, muss es ein besonderes öffentliches Interesse für Burtscheid geben.

Nach Ansicht der SPD ist dies der Fall: Der Kurbetrieb in Burtscheid sichert attraktive Arbeitsplätze, die Kaufkraft der Kurgäste und ein breites Gesundheitsangebot für alle Bürger. Aachen ist zwar eine Wissenschaftsstadt geworden aber immer noch sprudeln in Burtscheid die heißesten Quellen Mitteleuropas.

Was in Burtscheid noch passiert…..
Burtscheid braucht altengerechte Quartiersentwicklung

In Burtscheid werden die Menschen immer älter und brauchen Hilfe, um zufrieden lange leben zu bleiben. Gleichzeitig möchten junge Familien hier wohnen. Flüchtlinge sollen bei uns leben können. Seit März 2017 fördert die SPD Burtscheid mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Stadtverwaltung einen Antrag an das NRW-Programm „Altengerechtes Quartier“. Sie wird dabei von unseren SPD-Kommunalpolitikern unterstützt. Im September wird im Stadtrat entschieden, ob Burtscheid ab 2018 hierfür zusätzliches Geld bekommt. Dies ist dann ein erster Schritt. Quartiersentwicklung wird mit den vielen schon aktiven Einrichtungen dazu beitragen, dass Burtscheid für Alt und Jung noch attraktiver wird.

 Liebe Burtscheiderinnen und Burtscheider!

Innovation und Gerechtigkeit sind entscheidend für Zusammenhalt und Wohlstand in Deutschland.

Ulla Schmidt, unsere Aachener SPD-Bundestagskandidatin, hat in den
vergangenen Jahren bewiesen, wie untrennbar ihr bundespolitisches Engagement mit dem Eintreten für Aachener Interessen ist. Sie hat für die Menschen in ihrer Heimatstadt immer ein offenes Ohr.

Sorgen Sie mit Ihrer Stimme für Ulla Schmidt bei der Bundestagswahl dafür, dass sie auch in der Zukunft unsere Interessen vertritt.

Ihre SPD Burtscheid

Informationen der SPD Burtscheid zur Bundestagswahl am 24. September 2017

Die SPD kämpft für bessere soziale Absicherung für Arbeitslose

Dr. Martin Küehl

 

Interview mit Dr. Martin Kühl,

Vorsitzender Richter am Landessozialgericht, stellv. Vorsitzender der AWO Aachen sowie Mitglied im SPD-Ortsverein Burtscheid

 

 

 

Auf den ersten Blick ist hier die Welt in Ordnung. Doch bei uns in Teilen  von Burtscheid leben 8,5% der 15 bis 64-jährigen mit staatlicher Grundsicherung. Sie brauchen Unterstützung und Perspektive. Die Gesetze müssen verbessert werden.

Frage: Warum sind Veränderungen nötig und wo?

Dr. Kühl: Als Richter bin ich mit zahlreichen Klagen zur Sicherung des Lebensunterhalts beschäftigt. Sie sind oft berechtigt und haben Erfolg. Die Ziele der Existenzsicherung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt enden oft in bürokratischem Kleinkrieg zwischen Jobcenter und Betroffenen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist immer noch zu hoch. Fordern wird zu großgeschrieben, die Förderung ist nicht ausreichend.

Frage: Was hat die Agenda 2010 an Vorteilen gebracht?

Dr. Kühl: Die Zusammenfassung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zur  einheitlichen Grundsicherung ist richtig. Die Trennung benachteiligte z.B. alleinerziehende Frauen mit Kindern ohne ausreichende Chancen auf Arbeit. Die Eigenverantwortung wurde gestärkt. Das knappe Leistungssystem kann verbessert werden, aber es muss einen Anreiz geben, damit sich Arbeit lohnt.

Frage: Die SPD will Arbeitslose besser versorgen, wo ist das sinnvoll?

Dr. Kühl: Es ist ungerecht, junge Arbeitslose gleich zusetzen mit denen die nach langem Arbeitsleben arbeitslos oder gar langzeitarbeitslos sind. Sozialdemokratische Sozialpolitik heißt: längere Zeiten beim Arbeitslosengeld, höhere Vermögensfreibeträge, statt Sanktionen gezielteres Fördern, verbindlicher Anspruch auf Weiterbildung, mehr Geld für den 2. Arbeitsmarkt, damit Langzeitarbeitslose wieder bessere Chancen bekommen.

 Ulla Schmidt: Engagement für soziale Sicherheit

“Ein selbstbestimmtes Leben braucht soziale Sicherheit. Wir wollen allen Menschen diese geben, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Wir benötigen einen stabilen 2. Arbeitsmarkt auch bei Vollbeschäftigung.“

Dies betonte Ulla Schmidt, beim Besuch der WABe in Aachen. Dies ist eine Einrichtung des Diakonischen Netzwerkes Aachen, die mit sozialen Projekten die Chance von Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt unterstützt.

Martin Schulz:

Martin Schulz

 

Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit. Ich will, dass alle in unserem Land die Chance auf ein gutes Leben haben. Deshalb wollen wir investieren – hier und jetzt und in die Zukunft unserer Kinder. Frieden und Wohlstand sichern wir nur gemeinsam – durch ein starkes Europa.

 

 

Das Programm online :  www.spd.de/standpunkte/
oder am Wahlkampfstand der SPD Burtscheid an den Markttagen am Burtscheider Wochenmarkt

 

Schwerpunkte sozialdemokratischen Politik zur NRW Wahl am 14.Mai 2017 : Die SPD kämpft seit Jahren für gute Pflege

Liebe Burtscheider!

Politik beginnt vor Ort. Der SPD Ortverein Burtscheid berichtet deshalb mit seinem Informationsblatt [als PDF-Datei (gibt es hier)] über Entwicklungen in unserem Viertel.

Den folgende Text finden Sie auch in unserem neuen Burtscheider Infoblatt.

Die SPD kämpft seit Jahren für gute Pflege

Am 1.1.2017 ist die neue Pflegereform in Kraft getreten. Dafür hat die SPD viele Jahre lang gekämpft. Die Pflegebedürftigkeit ist neu geregelt. Berücksichtigt werden nun Einschränkungen im körperlichen, geistigen wie auch psychischen Bereich. Zum Beispiel braucht eine 80jährige mit einer leichten Demenzerkrankung nicht nur Hilfe im Haushalt, sondern auch Betreuung. Die wird jetzt auch besser finanziert. Die bisher geltenden 3 Pflegestufen sind auf 5 Pflegegrade umgestellt. Die Bewertungskriterien zur Einstufung wurden erweitert und eindeutiger. Dank dieser Reform werden ca. 500.000 Menschen erstmalig Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Die häusliche Pflege
wird gestärkt.
In Burtscheid leben viele über 65jährige. Sie können durch das neue Gesetz trotz Krankheit oder anderer Einschränkungen in ihrem Zuhause bleiben und ihren Lebensabend weiter in Burtscheid verbringen. Dies kann nur ein starker Sozialstaat leisten. Dafür steht die SPD.

AstridSiemensAstrid Siemens, Unternehmerin in der ambulanten Pflege und Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsverein Burtscheid und sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss der Städteregion:

Ich stehe zu Qualitätssicherung der häuslichen Pflege und fairen Arbeitsbedingungen für alle Pflegerinnen und Pfleger.“

 

Unsere Forderung: Gute Arbeitsbedingungen im Pflege- und Gesundheitsbereich in Burtscheid

Die Rosenquelle, das Schwertbad, das Marienhospital, mehrere Pflegehei-
me sowie ambulante Pflegedienste prägen Burtscheid. Es wird immer mehr Pflegebedürftige geben, dafür brauchen wir mehr gut ausgebildete Pflegekräfte. Damit der Beruf attraktiv bleibt, muss vieles stimmen: gute Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung der Pflegenden, eine gerechte Bezahlung, kein Missbrauch des Mindestlohns, eine Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive, eine gemeinsame Ausbildung in den Pflegeberufen!

Dafür kämpft und steht die SPD.

Daniela Jansen MdL, Mitglied im NRW Landtagsausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales und Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen kämpft für unsere Forderungen:

„Im Pflegebereich arbeiten viele Frauen. Für ein sozial gerechtes NRW sind Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Frauen und Männern unverzichtbar. Das von der SPD eingebrachte Gesetz zur Lohngleichheit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Die Haushaltsmittel im Land für Frauen- und Gleichstellungspolitik haben wir mehr als verdoppelt und werden auch zukünftig für echte Gleichstellung eintreten!“