Bundespolitik
"Atomkraft nein danke !"
Ein alter Slogan erhält wieder neue Aktualität. Angesichts der Pannenserie im AKW Krümmel kann man sich nur an den Kopf fassen: „Watt 'en Fall !“
Würde es sich um eine Würstchenfabrik handeln, wäre eine solche Folge von Unachtsamkeiten, Fehlern und der Versuch ihrer Vertuschung ärgerlich. Aber bei einem Störfall in einem Atommeiler sollte man sich schon Gedanken über die angebliche Sicherheit der Anlage und der Kompetenz der Betreiber machen. Und so ist die Meldung nur zu begrüßen: „Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kündigte eine härtere Gangart bei der Kontrolle der Atomanlagen an und forderte die Union zur Umkehr in der Atompolitik auf. (netzeitung.de vom Samstag, 11.07.09)“
Leider müssen es immer wieder Störfälle sein, damit man sich kritisch mit der Atomenergie beschäftigt. Aber selbst wenn man Tschernobyl außer Acht lässt (Ist lange her, veraltete Technik ...), so sollte sich jeder klar machen, das wir in jedem dieser Werke hochradioaktiven Abfall produzieren, der noch jahrmillionen von zerstörerischer Strahlkraft ist und für den es seit Beginn der „friedlichen“ Nutzung der Atomenergie keine zufriedene Entsorgungslösung gibt.
Und so hat nicht nur der alte Slogan bestand. Nein, wir können hier in Burtscheid durchaus wieder einen alten Flyer aus dem Bundetagswahlkampf 2005 neu auflegen:
Rentenkürzung ausgeschlossen
Die Menschen können sich darauf verlassen, dass in Deutschland die Renten nicht gekürzt werden. Dafür hat Sozialminister Olaf Scholz gesorgt. Am Mittwoch beschloss das Kabinett eine entsprechende Schutzklausel. Weiter lesen...